Donnerstag, 10. März 2011

Neuer Tag neues Spiel

In den letzten Tagen wird mir alles zu viel. Die Schule. Freunde. Familie. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wenn man weiter so mit meinen Nerven spielt werde ich irgendwann nochmal Zusammenbrechen. Aber warum ich schreibe ist eigentlich ein anderer Grund. Ein " guter Freund " von mir hat mir vor einigen Tagen ein Gedicht von ihm geschickt das mir  sehr zu denken gibt.

Die Maske:

Wer kann es verstehen, dass dein Herz weint aber deine Augen nicht?
Keiner kann dein herz sehen, du scheinst als wärst du hart.
Wer soll sagen, dass er weiß was ist.
Du selbst musst deine Gefühle zeigen.
Es wird nie jemand sehen das dein Herz bitterlich weint.
Wenn du nach außen ein froher Mensch bist.
Das Spiel mit zwei Masken kannst du nie gewinnen.
Nachts wenn die Sterne am Himmel stehen,
nimmst du die Maske ab!
Du lässt den tränen ihren Platz auf deinem Gesicht einnehmen.
Deine harte Schale hast du in einer Ecke des Zimmers liegen.
Nur ein kleiner trauriger Mensch sitzt am Fenster,
dessen Herz nach Hilfe schreit.
Doch keiner sieht ihn, es wird nie jemand da sein wenn du traurig bist.
Du lässt es nie zu das dich jemand so sieht.
Du willst nicht verletzlich sein.
Und doch tut die alles weh.
Deine Gedanke sind schon lange von Schmerzen überseht.
Deine Seele ist bedeckt von Naben.
Die Maske auf deinen Körper schmerzt.
Wie gerne würdest du sie auch am tage ablegen,
in der menge stehen und deine Tränen zeigen.
Doch du kannst es nicht, du legst am morgen die Maske wieder an.
Bist für alle da,
doch lieber wärst du alleine

Dieses Gedicht ist wie gesagt nicht von mir aber ich sehe mich selber darin wieder. Ich laufe auch oft nur mit einer Maske rum damit niemand sieht wie es mir wirklich geht. Ich mag es nicht wenn andere sich Sorgen um mich machen. Ich kann einfach so nicht mehr!

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